Begleitetes Wohnen

Junge Menschen, die ihren Alltag zum Teil selbstständig bewältigen können und in einem Studio oder einer begleiteten Aussenwohngruppe wohnen möchten. Die schulische und berufliche Ausbildung ist gesichert.

Ein Verbleib in der Herkunftsfamilie ist aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich und der Jugendliche benötigt Unterstützung in der Ausbildungssituation

Rahmenbedingungen

BewohnerInnen befinden sich in einer Ausbildung oder einem Praktikum und arbeiten in einem Landschaftsgartenbau- Schreinerei- oder Gastronomie – Partnerbetrieb oder einem externen Ausbildungsbetrieb mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften, damit die Sozialpädagogische / Arbeitsagogische Begleitung bei der Arbeit sichergestellt ist.

Die Intensität der Begleitung, vor allem im Bezug auf Selbstständigkeit (Wohn- und Arbeitsbereich), richtet sich nach dem Entwicklungsstand der BewohnerInnen.

Wohnbedingungen

Der Jugendliche oder junge Erwachsene lebt in einem Studio / Wohnung oder einer betreuten Aussenwohngruppe und absolviert seine Ausbildung in einem überschaubaren, geeigneten und qualifizierten Betrieb

  • Der Jugendliche oder junge Erwachsene absolviert eine Ausbildung im geschützten Rahmen (überwiegend axisBildung) und wohnt in einem Studio oder einer Aussenwohngruppe.
  • Individuelle Aufenthaltsvereinbarungen mit Entwicklungszielen sind vorhanden.
  • Die Zusammenarbeit mit externen Fachstellen ergänzt – wo nötig und sinnvoll – das interne Angebot.
  • Die kontinuierliche fachliche Begleitung bzw. das Coaching durch die Fachstelle BBWA Steinmaur sind geregelt und sichergestellt. Gespräche zwischen den Familien / MA für das begleitete Wohnen finden monatlich statt – bei Bedarf auch intensiver.

Unterstützung und Begleitung W-A-Egghof

  • Unterstützung in allen lebenspraktischen Bereichen (Haushaltsführung, Budgetplanung, Freizeitgestaltung, Ernährung und Hygiene)
  • Hilfestellung zur Bewältigung von Krisen
  • Schulische Unterstützung
  • Unterstützung bei der Einrichtung des Zimmers, bzw. der Wohnung
  • Hilfe bei der Realisierung einer Tagesstruktur bzw. Anschlusslösung nach der Zeit in der Familie
  • Regelmässige Kontakte und systematische Zusammenarbeit mit Eltern bzw. zuweisenden Instanzen, Behörden und Lehrpersonen
  • Allfällige psychotherapeutische Betreuung durch Drittpersonen

Zielsetzung

Partnerbetriebe: Bedürfnisbezogene und Ressourcenorientierte Begleitung in der Praxis und in der Schule. Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung sowie eine optimale Gestaltung einer Anschlusslösung.

Wohnen

Als Zielsetzung steht weiter die Förderung von Selbstständigkeit, Selbstverantwortung, die Identitätsbildung und Stärkung des Selbstwertgefühls im Zentrum.

Auf die Vermittlung eines Verständnisses für soziale Zusammenhänge und der Notwendigkeit des Einhaltens sozialer Regeln wird ebenfalls grosses Gewicht gelegt.