Aufnahme Prozess

Wohnen und Ausbildung Egghof ist ein Angebot des Vereins BBWA (Betreutes / Begleitetes Wohnen & Arbeiten Steinmaur) und verfügt über die Betriebsbewilligung vom Amt für Jugend und Berufsberatung für Jugendliche und junge Erwachsene. Für das Wohnen Plus verfügt Wohnen und Ausbildung über die Betriebsbewilligung vom Kantonalen Sozialamt.

Nach dem standardisierten Verfahren von Anfrage, Abklärung des Bedarfs, Auftragsklärung, Regelung der kostendeckenden Finanzierung und Kostengutsprache, Klärung Angebot BBWA mit den zuweisenden Stellen und Eltern wird die konkrete Aufnahme durch die Fachstelle koordiniert und realisiert.

Dabei ist zu beachten, dass bei Jugendlichen/jungen Erwachsenen, deren Wohnplatz über die Invalidenversicherung finanziert wird, eine IV-Verfügung vorliegen muss. Für Jugendliche/junge Erwachsene, deren Aufenthalt über die Sozialen Dienste finanziert und geregelt wird, stellen die zuständigen Behörden einen Platzierungsvertrag aus. Des Weiteren regelt der BBWA-Wohnvertrag den Beginn des Aufenthalts, die Ansprechpersonen und die Monatspauschale.

Bei Jugendlichen unter 18 Jahren wird zusätzlich eine Pflegeplatzbewilligung eingeholt. Dabei initiiert die Fachstelle den Erstkontakt mit den Kindes- und Erwachsenenschutz-behörden (KESB), anschliessend übernehmen die Partnerfamilien diese Aufgabe.

Für Jugendliche, die via die KESB oder eine andere Institution ins BBWA eintreten, ist eine schriftliche Eintrittsdiagnose vorhanden. Eine Indikation ist klar formuliert.

Die zu platzierenden Jugendlichen sind kompetent abgeklärt und lassen sich auf die neue Lebenssituation ein.

Es werden keine Jugendlichen mit akuter Suchtproblematik und manifesten Selbst- und Fremdgefährdungstendenzen aufgenommen.

Anmeldeprozessverlauf

  1. Vorstellungsgespräch
    1. Besichtigung der Wohngemeinschaft bzw. Wohnung
    2. In der Regel: Ein bis zwei Wochen Schnupperzeit
    3. Klärungsgespräch
  2. Voraussetzungen klären
    1. Tagesstruktur muss sichergestellt sein
    2. Fähigkeit und Bereitschaft, Haushaltsaufgaben zu erledigen
    3. Gegenseitige Motivationsklärung und Bereitschaft zur Zusammenarbeit
  3. Definitive Zuweisung durch die Leiterin/den Leiter Fachstelle
  4. Festlegung der erforderlichen Erziehungs-, Entwicklungs- und Bildungszielen an der ersten Standortbestimmung
  5. Probezeit
    1. Ab Eintrittsdatum Probezeit 4 Wochen
  6. Auswertungsgespräch und Festlegung der definitiven Wohn- und Arbeitsvereinbarungen